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Agiles Innovationsmanagement – zentrales Element moderner Personalentwicklung

Sep 10, 2019   //   by admin   //   Blog  //  No Comments
Photo by Viktor Hanacek

Dass Fachkräftemangel und Digitalisierung die Arbeitswelt verändern – daran besteht kein Zweifel. Wie sich dieser Wandel auf ihre Branche auswirkt und wie sie am besten darauf reagieren – diese Fragen treiben die Entscheider der Unternehmen um.

Dieser Beitrag zeigt Ihnen unter anderem,

  • warum Innovationsmanagement eine nachhaltige Antwortauf die aktuellen Entwicklungen darstellt,
  • wie Mitarbeiter dafür qualifiziert werden und
  • welche Rolle dabei ein agiles Mind-Set und agile Methoden spielen.

Los geht‘s!

Warum ist das Thema für Unternehmen so relevant?

Digitale Technik verändert nicht nur Abläufe innerhalb der Organisation. Informationen jagen mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus. Eine Tatsache, die Innovation in unglaublichem Tempo vorantreibt. Die Dynamik dieses Wandels trifft auf Unternehmen, die ihre Projekte im klassischen Stil organisieren: Sie agieren innerhalb hierarchischer Strukturen und formulieren SMARTe Ziele.

Ist diese Strategie alleine noch zukunftstauglich?

SMARTe-Prinzipien in einer VUCA-Welt

Klassisches Projektmanagement geht davon aus, dass es Ziele genau formulieren und einzelne Teilschritte definieren kann und muss. Aus diesen Kennzahlen leitet es die für das Projekt notwendigen Ressourcen ab, also Personal und Budget. Dieses Vorgehen steht seit Jahrzehnten für Professionalität und Erfolg. Dafür sind relativ stabile und überschaubare Rahmenbedingungen notwendig.

Die Realität zeigt: Globalisierte, in Echtzeit vernetzte Märkte und der Kampf um Fachkräfte bieten diese Bedingungen nicht mehr im gewohnten Maße. Das Umfeld der meisten Unternehmen ist vor allem „VUCA“, also gekennzeichnet durch

  • volatility (steht für: flüchtig, wandelbar, unwägbar, disruptiv)
  • uncertainty (steht für: Ungewissheit, Unsicherheit)
  • complexity (steht für: Komplexität, hoher Grad der Vernetzung)
  • ambiguety (steht für: widersprüchlich, nicht geradlinig, mehrdeutig)

Lange Entscheidungswege (top-down), Machtkonzentration in den oberen Führungsebenen und exakte Projektpläne scheinen vor diesem Hintergrund nicht mehr zuverlässig den Unternehmenserfolg zu garantieren. Das – man möchte beinahe sagen – Fatale daran: Unternehmen, die bisher mit klassischem Projektmanagement erfolgreich waren, fallen Veränderungen besonders schwer. So berichtet die Süddeutsche Zeitung auf Ihrem Online-Portal am 14. Juni 2019 von einer „großen Verunsicherung“ in den Chefetagen deutscher Unternehmen. Viele Entscheider ringen demnach mit der Unsicherheit der Märkte und den Ansprüchen Ihrer Kunden.

Mit agilem Innovationsmanagement steht ein effektives und umfassendes Konzept zur Verfügung, das exakt auf dieses Thema abzielt. Wichtig: Es geht nicht darum, alle bisherigen Strukturen und Prozesse über Bord zu werfen. Im Rahmen eines professionell begleiteten Chance-Prozesses erfolgen exakte Analysen: In welchen Unternehmensbereichen sind Veränderungen angezeigt und wo braucht es noch die klassischen Managementprozesse? Wie und an welchem Punkt gelingt der Einstieg in den Change?

Dieser Schritt bedeutet trotzdem einen tiefgreifenden Wandel – allerdings einen proaktiv gestalteten Wandel und kein reines Reagieren auf äußere Einflüsse.

Was heißt „agil“ und wie kann Agilität in Unternehmen etabliert werden?

Das Schlagwort “agil” klingt toll und wird entsprechend inflationär gebraucht. Aus diesem Grund hier eine kurze Erklärung: Agile Unternehmen begreifen sich als lernende Organisationen. Sie passen sich kontinuierlich und aktiv den komplexen, dynamischen und unsicheren Marktbedingungen an.

Agiles Management bedeutet beispielsweise, Projekte nicht mehr ausschließlich nach dem SMART-Konzept zu planen. Stattdessen werden die Faktoren Zeit und Budget fixiert und die Mitarbeiter versuchen, das Projekt zu maximalem Erfolg zu führen.

Wie kann dieser Wandel gelingen? Welche Unternehmensbereiche bieten sich als Einstieg an? Erste Erfahrungen mit Agilität sammelt die Organisation in Form erster agiler Prozesse. Ist der Start geschafft, geht es darum, die Strukturen zu optimieren. Agile Transformation bedeutet, die Endkunden ins Zentrumzu stellen und die Aufbauorganisation entsprechend anzupassen.

Damit einher geht eine Veränderung der Unternehmensstrategie. Im traditionellen Modell steht die Gewinnmaximierung an erster Stelle. Diese Tatsache passt nicht mehr in die VUCA-Realität. Der neue Fokus liegt auf dem Kunden.

Das bisher Gesagte lässt bereits erahnen: Der Wandel ist tiefgreifend und berührt auch den inneren Kern des Unternehmens, nämlich Führung, Mitarbeiter und HR-Bereich– und damit die gesamte Unternehmenskultur.

Im Zusammenhang mit VUCA, Change-Management und Agilität fallen auch Schlagwörter wie Demokratisierung und Eigenverantwortlichkeit. Thomas Sattelberger und Kollegen prognostizierten bereits 2015 in dem Buch „Das demokratische Unternehmen“, dass Organisationen, die auf dem globalen Parkett bestehen wollen, ein radikal neues Verständnis von Unternehmertum benötigen würden. Die aktuellen Entwicklungen geben ihnen Recht.

Nun ist auch klar, dass die Menschen im Unternehmen den zentralen erfolgskritischen Faktor darstellen. Es gilt, sie von Anfang an aktiv in das Thema einzubinden. Veränderungen werden selten von Beginn an willkommen geheißen. Im konkreten Fall muss klar sein, dass alle Mitarbeiter von dem Change betroffen sind – eine Herausforderung auch für die Personalentwicklung. Ohne ein agiles Mindset kann der Wandel nicht etabliert werden.

Hier einige Beispiele:

  • Führungskräfte müssen Macht abgeben und lernen, ihre Teams mit Vertrauen zu führen.
  • Führung wird als Dienstleistung für die Mitarbeiter neu gedacht.
  • Projektteams erhalten mehr Entscheidungsspielraum – und mehr Verantwortung. Dafür müssen sie motiviert und qualifiziert werden.
  • Statt klare Vorgaben abzuarbeiten, müssen Teams eigenständig agieren, ein Projekt als Lernprozess begreifen und kreative Querdenker integrieren. Ein Team muss es aushalten, wenn kreative Köpfe das Vorankommen scheinbar bremsen. Auch das gehört zur agilen Innovationskultur.

Personalentwicklung: Tools zur Implementierung eines agilen Mindsets

Der konkrete spielerische Einstieg ins Thema kann mithilfe folgender Tools gelingen. Spielerisch deshalb, weil die spielerische Herangehensweise eine Leichtigkeit in den Prozess hineinbringt, der die Konfrontation mit dem Change positiver gestaltet.

Beispiel 1: Die positive Gerüchteküche (vgl. Häusler, Römer, Zeppenfeld (2019))

Diese Methode zeigt den Teilnehmern, dass Feedback für den Betroffenen nicht zwangsweise mit negativen Gefühlen einhergeht. Die Feedback-Kultur innerhalb von Teams läuft auch heute noch – oft unbewusst – nach dem Prinzip: Nicht gerügt ist ausreichend Lob.

Dabei wäre es so einfach, Mitarbeiter und Kollegen für ihre Leistung zu loben und damit eine motivierte und produktive Atmosphäre zu fördern.

Die Übung dauert bei fünf Teilnehmern etwa zehn Minuten. Nach Anleitung des Moderators bilden die Teilnehmer einen Kreis. Abwechselnd begibt sich ein Mitarbeiter in die Kreismitte. Er muss eine Augenbinde tragen. Die Personen, die den Kreis bilden, dürfen nun fünf Minuten lang positive Gerüchte über den Kollegen in der Mitte äußern.

Nachdem jeder Teilnehmer die Position in der Mitte des Kreises erleben konnte, führt der Moderator eine Reflexionsrunde durch. Die Teilnehmer können sich darüber austauschen, wie sie die positiven Äußerungen der Kollegen erlebt haben.

Beispiel 2: Return on Time Invested (vgl. Häusler, Römer, Zeppenfeld (2019))

Meetings und Konferenzen provozieren nicht ohne Grund häufig ein missmutiges Stirnrunzeln bei den Beteiligten. Gelten Besprechungen allgemein als ineffektive Zeitfresser.

Mit der Übung Return on Time Invested, können die Teilnehmer im Anschluss eines Meetings über den wahrgenommenen Nutzen Auskunft geben. Dies können Sie zum Beispiel anhand von fünf verschiedenen Smileys tun. Dafür hat sich folgende 5-stufige Skala bewährt:

Der Termin war für mich wertlos. Ich habe Zeit verloren.

  • Der Mehrwert ist nicht ausreichend für den zeitlichen Aufwand.
  • Es herrscht ein Gleichgewicht zwischen zeitlicher Investition und Informationsgewinn.
  • Der Mehrwert ist höher als die Investition.
  • Ich habe sehr von dem Termin profitiert.

Der Moderator eröffnet anschließend die Diskussionsrunde, in der sich die Teilnehmer austauschen und konstruktive Lösungen erarbeiten.

Beispiel 3: Design Thinking – den Nutzer im Blick (vgl. Website Gründerszene)

Design Thinking ist mehr als eine Übung. Der Ansatz besteht einerseits aus klar definierten Prozessen, ermöglicht jedoch gleichzeitig kreative Innovation, die sich explizit an den Kundenbedürfnissen orientiert. Das Konzept besteht aus vier Komponenten, nämlich

Iterativer Prozess: Annäherung an die beste Lösung eines Problems, Schritt für Schritt mit regelmäßiger Rekapitulation;

  1. Maßstäbe: u.a. visuelles Vorgehen, verrückte Ideen fördern und trotzdem beim Thema bleiben, Kritik wird zurückgestellt;
  2. Zusammenarbeit: interdisziplinäre Teams
  3. mobile Raumkonzepte: Die Arbeit kann im Stehen, Sitzen, Liegen oder verschiedenen Räumen erfolgen – Hauptsache, Kreativität und Motivation werden gefördert.

Der Beitrag zeigt: Die Anforderungen, um auf der globalen Bühne zu bestehen, sind enorm. Gleichzeitig stehen Unternehmen eine Vielzahl an erprobten Konzepten zur Verfügung, um diese Aufgabe erfolgreich zu meistern. Welche Rolle die Kundendaten in diesem Zusammenhang spielen können, beschreibt der folgende Abschnitt.

Nutzerdaten sammeln – ein nachhaltiger, agiler Trend?

Digitale Kommunikations- und Vertriebswege bieten den Unternehmen die Möglichkeit, massenhaft Nutzerdaten zu erheben und zu analysieren. Dieses Vorgehen verspricht Sicherheit und Klarheit – eine belastbare Grundlage für Entscheidungen.

Ist das die adäquate Antwort auf die Unwägbarkeit der modernen Wirtschaftswelt? – Klar: Steht der Kunde im Zentrum der Unternehmensstrategie, muss man ihn kennen. Jedoch stößt auch Messbarkeit an Grenzen. So können Algorithmen beispielsweise Verhaltensmuster aus einer Datenmenge filtern, kausale Zusammenhänge (Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge) liefern sie nicht.

Eine nachhaltige Kundenorientierung ist Teil agiler Unternehmenskonzepte und für die Implementierung stehen zahlreiche Tools, wie zum Beispiel das Spiel Customer Empathy Mapzur Verfügung. Dabei lernen die Teilnehmer, sich in die Perspektive des Kunden hineinzuversetzen. Schließlich geht es darum, die Kundenzentrierung fest in der DNA des Unternehmens zu verankern. Dies gelingt nicht, wenn Mitarbeiter einzig Kundendaten auswerten und darauf reagieren.

Eine agile Organisation setzt auf qualifizierte Mitarbeiter, die die Kundenperspektive nicht explizit auf die Agenda setzen, weil sie bereits Teil ihrer Haltung geworden ist.

Fazit: Unternehmen müssen innovative und proaktive Antworten auf den Wandel finden. Nur dann können sie auf dem globalen Marktplatz bestehen. Innovation bedeutet nicht, alles Bestehende über Bord zu werfen. Es gilt, die richtige Balance von klassischer Prozessorientierung und flexibler Innovation auszuloten – dafür sind qualifizierte Mitarbeiter und ein agiles Mindset unerlässlich. Der Mensch ist der zentrale Erfolgsfaktor dieser Transformation.

Achtsamkeit, Agilität und Innovation: zentrale Elemente moderner Personal- und Organisationsentwicklung

Jan 28, 2019   //   by admin   //   Blog  //  No Comments
Man Enjoying the View from the Edge of the CliffPhoto by Lukas Talab

Die moderne Arbeitswelt ist VUCA. Die Frage, wie Menschen unter diesen Bedingungen innovativ und agil handeln treibt viele Unternehmer um. Achtsamkeit (englisch: mindfulness) steht als Teil moderner Unternehmenskultur hoch im Kurs: achtsame Führung, achtsam-agiles Management, achtsam Arbeiten. Das Thema scheint allgegenwärtig. 

Die folgenden Abschnitte zeigen, was der Begriff tatsächlich meint und wie agiles Handeln und Innovationsfähigkeit mit damit zusammenhängen. Viel Spaß beim Lesen! 

Achtsamkeit: mehr als Konzentration

Die bekannteste Definition prägte Professor Jon Kabat-Zinn von der Medical School der Universität Wisconsin/USA. Er beschreibt „mindfulness“ als spezifische Form der Aufmerksamkeit. Sie ist 

  • bewusst,
  • auf die Gegenwart gerichtet und
  • nicht wertend.

Konzentration bedeutet, Aufmerksamkeit auf ein spezifisches Objekt zu fokussieren. Die übrige Realität wird ausgeblendet. Die achtsame Form der Aufmerksamkeit dagegen ist offen, umfassend, klar und wach. Kabat-Zinn geht davon aus, dass sich achtsame und konzentrierte Bewusstseinszustände ideal ergänzen. 

Die obigen Abschnitte lassen erkennen, dass die Achtsamkeits-Praxis ein nützliches Tool für modernes Management darstellt. 

Wie profitieren Unternehmen von der Achtsamkeits-Praxis?

Der Berater und Zen-Lehrer Paul J. Kothes befasst sich intensiv mit der Frage, ob und wie Unternehmen von der Achtsamkeits-Praxis der Mitarbeiter profitieren. (Quelle: Kothes, P. J. & Rosmann, N.(2014): Mit A. in Führung. Klett-Cotta.) Er berichtet von einer aufschlussreichen Untersuchung. Die Studien-Teilnehmer absolvierten eine dreijährige Weiterbildung zur Persönlichkeitsentwicklung. Der Kurs enthielt eine regelmäßige Achtsamkeits-Praxis. 

Das Ergebnis:

  • 54 Prozent der Kurs-Teilnehmer fühlen sich durch die Achtsamkeits-Praxis leistungsfähiger,
  • 52 Prozent gaben an, sie könnten mit äußeren Anforderungen besser umgehen und
  • nur noch sieben Prozent berichten von Schwierigkeiten, bei beruflichen Herausforderungen einen klaren Kopf zu bewahren. Am Anfang der Weiterbildung waren es noch fünfzehn Prozent. 

Regelmäßige Achtsamkeits-Übungen steigern also Leistungsfähigkeit und Stresstoleranz und fördern darüber hinaus mentale Klarheit

Mit kreativer Offenheit und Agilität eingefahrene Strukturen überwinden

Erneuerung fällt Menschen häufig schwer. Sie verunsichert, schürt Ängste. Dieser latente Stress provoziert Widerstand gegen notwendige Veränderung. Change-Management richtet das Augenmerk auf solche Hindernisse. Besonders in der hochdynamischen, globalisierten Wirtschaftswelt braucht es nachhaltige Strategien für den Umgang mit Veränderung. 

Anstatt disruptive Prozesse stets von Neuem mühsam zu implementieren gilt es 

  • die Unternehmensstruktur den realen, disruptiven Verhältnissen anzupassen und
  • Mitarbeitern eine Technik an die Hand zu geben, die sie darin unterstützt, Veränderungen nicht nur anzunehmen sondern sie aktiv mitzugestalten

Achtsamkeits-Praxis kann auf diese Weise nicht nur aktuelle Change-Prozesse positiv beeinflussen. Sie fördert darüber hinaus die Fähigkeit der Mitarbeiter den Wandel aktiv voranzutreiben

Entwicklung fördern und Wettbewerbsvorteile sichern

Innovation muss in der Arbeitswelt 4.0 auf zwei Ebenen gedacht werden. Einerseits gilt es, sich rasant verändernden Kundenwünschen und Marktbedingungen anzupassen und kreative Lösungen anzubieten: Innovatives Agieren als Wettbewerbsvorteil mit Blick auf die Kunden. Dieses Ziel erreicht ein Unternehmen nur mit dem passenden Personal. Kreative Offenheit und der Blick über den Tellerrand bilden die Grundlage für Innovation. Regelmäßige Achtsamkeits-Praxis fördert exakt diese Fähigkeiten. 

Außerdem ist zu klar: Der demografische Wandel führt zu einem Wettbewerb um High-Potentials. Die Fach- und Führungskräfte von morgen sind zudem in der globalen Welt aufgewachsen und daher nicht unbedingt auf Deutschland als Arbeitsort fixiert. Unternehmen müssen High-Potentials aktiv an sich binden: Innovatives Agieren als Wettbewerbsvorteil mit Blick auf Top-Nachwuchskräfte. Achtsam-sein bedeutet mehr als eine einfache Gymnastik-Übung. Idealerweise wird sie ein Teil der Unternehmenskultur. Besonders High-Potentials benötigen einen Rahmen, der nicht nur innovatives Denken fördert, sondern auch agiles Handeln ermöglicht. Ohne ein gewisses Maß an Mit- und Selbstbestimmung können sie ihr Potenzial nicht entfalten und werden sich nicht längerfristig an ein Unternehmen binden. 

Fazit: Das Thema Achtsamkeit-Praxis in Unternehmen ist mehr als ein kurzlebiger Trend. Vielmehr kommt die Wirksamkeit der Methode in der modernen Arbeitswelt voll zum Tragen. Es lohnt sich, tiefer in die Materie einzusteigen.

Start Up Event: Innovation statt Businessplan

Sep 27, 2018   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

 

Eine gute Idee ist noch kein Start Up. Aber: Eine Existenzgründung ohne innovativen Geist führt selten zum Erfolg. Viel zu schnell stellen sich Gründer die Fragen nach Business Plan und Unternehmensform.

Auch die klassische Beratung für Existenzgründer fokussiert sich auf bürokratische Regeln und Formalitäten. Die gilt es zu beachten, keine Frage. Nur sollten Gründer den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen.

Das LUX CAMP zeigt, worauf es am Anfang wirklich ankommt. Lass dich inspirieren!

Design Thinking fördert Innovation

Das Event bietet den idealen Rahmen, um eine erfolgreiche Gründung zu starten. Unter professioneller Anleitung unterstützen sich die Camp-Teilnehmer gegenseitig mit ihrem unterschiedlichen Know-how. An dieser Stelle kommt das Design Thinking zum Einsatz.

Kreativer Prozess mit Methode

Design Thinking ist ein innovativer Ansatz, der hilft neue Ideen zu entwickeln. Dabei wird gezielt die Perspektive der Nutzer bzw. Kunden berücksichtigt. Erfolgreiche Unternehmen – von SAP bis Pinterest – nutzen das Konzept, um den Kundenservice zu entwickeln.

Die Methode besteht aus verschiedenen Elementen. Wie bei einem Werkzeugkoffer werden die Elemente (Werkzeuge) ausgewählt, die am besten zur Problemlösung geeignet sind. Für innovative Prozesse im Rahmen der Existenzgründung sind folgende Elemente nützlich:

  • explizite Kundenorientierung: Wie kommt die Gründer-Idee bei den Kunden an? Wo liegt der Nutzen, wo gibt es Schwachstellen?
  • Persona: Wie genau sieht die Zielgruppe aus? Alter, Beruf, Freizeitverhalten, Einstellungen, Werte, etc.
  • Visualisierung und Erfahrung statt theoretischer Gedankenexperimente
  • Simulation einzelner Prozess-Schritte: Die gemeinsame Arbeit wird sofort umgesetzt und konkret ausprobiert.
  • Iteratives Vorgehen: Gemeinsam experimentieren die Teams; sie gehen neue Schritte, reflektieren, verbessern, wiederholen.

So profitieren Gründer vom LUX CAMP:

  • Das Camp bringt kreative Köpfe und deren gesamtes Know-how zusammen.
  • Teams feilen miteinander an den Gründungs-Ideen. Solange bis es passt.
  • Die Teilnehmer erhalten dadurch wertvolles Feedback.
  • Ein professionelles Team aus Coaches, Innovationsmanagern und Marketing-Experten begleitet den kreativen Prozess.
  • Die Workshops sind eine große Chance für ambitionierte Gründer, mit ihresgleichen zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen.

Die Ausführungen zeigen deutlich, welch ein großes Potenzial in dieser Art der Zusammenarbeit steckt. Und sie die zentrale Rolle, die eine ausgereifte Idee für den weiteren Gründungs-Prozess spielt.

Im LUX CAMP geht es darum, diese Möglichkeiten zu nutzen und die Gründung auf eine stabile Basis zu stellen. Erst daraus entstehen ein nachhaltiger Business Plan und ein erfolgreiches Unternehmen.

Das nächste LUX CAMP findet im März 2019 in Kooperation mit PreVision Consulting statt. Nähere Informationen folgen zeitnah. Impressionen vom LUX CAMP 2018 finden Sie in der Rubrik Kundenstimmen.

Aktuelle Innovationen

Apr 26, 2018   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Was ist eine Innovation?

Innovationen stehen für Neuerungen. Im Gegensatz zu Erfindungen spielt nicht nur die technische Neuheit sondern auch die erfolgreche Umsetzung am Markt eine Rolle. Die Ziele einer Innovation sind
  • Anpassung an Veränderungen und Trends im Umfeld,
  • Zusätzliche oder höhere Erträge durch neue und bessere Produkte (Wachstum),
  • Differenzierung vom Wettbewerb,
  • Kosten- und Zeiteinsparungen (Effizienz).

Innovationsmanagement sollte in allen Unternehmen Vorrang eingeräumt werden. Durch Innovationen sollen Produkte funktionaler und Abläufe schneller werden.

Deshalb wird Innovationsmanagement auch in kleineren und mittleren Unternehmen angewandt. Hierbei dürfen aber nicht die individuellen Anforderungen und Eigenschaften des Unternehmens außer Acht gelassen werden.

Beispiele für aktuelle Innovationen

Frankfurt am Main: Arago
Der deutsche Pionier im Geschäft mit künstlicher Intelligenz expandiert. Und sein Chef Christian Boos sagt, es sei nichts Schlechtes daran, wenn “Maschinen die “dumme” Arbeit machen”.

Frankfurt am Main: Digital Factory der Deutschen Bank
Die Bank der Zukunft verwaltet nicht mehr nur ein Konto, sondern wird Dienstleister für alles, was mit Geld zu tun hat und gibt sogar Tipps für eine günstigere Stromrechnung.

Kaiserslautern: Deep Learning Competence Center des DFKI
Ein Server mit sieben Terrabyte Speicherplatz für die Größte öffentlich zugängliche Bilderdatenbank der Welt kann auch schon mal für Probleme mit dem Zoll sorgen. Und selbst Google holt sich mal Rat in Deutschland.

Kaiserslautern: Smart Factory
Für alle, die schon mal ausprobieren wollen, wie die Fabrik der Zukunft aussieht: Hier sind die Roboter los und fahren einen auch einmal schon an.

St. Wendel: Innovative Retail Laboratory
Das Smartphone kann helfen, im Supermarkt das richtige Müsli zu finden, selbst wenn man gegen Nüsse alergisch ist.

Saarbrücken: Deutsches Forschungszentrum Künstliche Intelligenz
Mit einer Virtual-Reality-Brille auf der Nase kann man sich wie an einer letterwand in den Alpen fühlen inklusive Begegnung mit einer Gams.

Yale: Social Robotics Lab
Roboter können bei der Therapie von autistischen Kindern eingesetzt werden. Die fassen zu den niedlichen Maschinen schneller Vertrauen.

Boston: MIT Media Lab
Die Projektgruppe Scalable Cooperation will durch die Analyse großer Datensätze verstehen, wie sich Veränderungen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt vorhersagen lassen.

Boston: Formlabs
Der 3-D-Druck zieht in die Massenproduktion ein. Und mit Druckerflüssigkeit lässt sich Geld verdienen, wie Hewlett-Packard es mit Druckerpatronen vormacht.

Boston: 6 River Systems
Ein Roboter namens Chuck weiß, was wo im Warenlager zu finden ist, und optimiert die Produktsuche für verschiedene Bestellungen.

Boston: Digital Lumens
Das von Osram übernommene Start-up verkauft Lichtsysteme für Industrieanlagen. Dank Sensoren darin können Unternehmen bis zu 90 Prozent ihrer Energiekosten einsparen.

Leitfaden für ein erfolgreiches Innovationsmanagement in Ihrem Unternehmen

Lesen Sie meinen Leitfaden für die Generierung für Ideen aus denen Innovationen entstehen können.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Leadership: Fünf effektive Methoden, um Teamarbeit zu torpedieren

Jan 23, 2018   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So verhindern Sie gezielt die Teamarbeit in Ihrem Unternehmen.

Teamarbeit genießt in Unternehmen einen guten Ruf; und das zurecht. Eine Arbeitsgruppe funktioniert jedoch nur, wenn die Führungskraft sie konstruktiv unterstützt. Dieser Beitrag zeigt Ihnen fünf häufige Verhaltensweisen von Führungskräften, die gelingende Teamarbeit verhindern.

Führung ist keine leichte Aufgabe, professionelle Teamentwicklung analysiert vorhandene Problemfelder und begleitet Teams und Manager auf dem Weg zu mehr Effizienz und Erfolg.

1. Teamarbeit? – Nein, danke!

Eine Führungskraft, die wenig von Teamarbeit hält, trägt ihre Einstellung immer in die Gruppe hinein – bewusst oder unbewusst. Diese Haltung kann den Erfolg des Teams merklich hemmen.

Nicht jede Führungskraft ist selbst ein Teamplayer. Das ist grundsätzlich kein Problem, solange sie ihre Haltung bewusst wahrnimmt und steuert. Moderne Führung bedeutet, die eigene Einstellung zu reflektieren und entsprechende Handlungsstrategien zu entwickeln. Ein neutraler Berater oder Trainer ist der ideale Partner auf diesem Weg.

2. Ein starkes Team: Mitarbeiter, die nicht zusammenpassen.

Ein heterogenes Team zusammenzustellen ist eine Kunst. Zahlreiche Aspekte, wie etwa

  • die Größe des Teams,
  • Diversität,
  • fachliche und persönliche Eignung der Mitarbeiter und
  • Organisation des Leadership

spielen eine Rolle. Professionelle Teamentwicklung hilft, eingefahrene Strategien zu erkennen und das Teambuilding innovativ den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

3. Ohne Rücksicht auf Verluste

Jedes Team ist ein individueller Organismus mit eigener Dynamik. Innovatives Leadership erfordert ein Gespür für dessen Rhythmus: Die Führungskraft motiviert, wenn die Arbeit ins Stocken gerät. Sie achtet darauf, dass Pausen und Auszeiten zum richtigen Zeitpunkt stattfinden. Ansonsten hält sie sich im Hintergrund, denn ein Team zu führen hat nichts mit einer One-Man-Show gemeinsam.

4. Regeln gelten für die Anderen

Langatmige Meetings, Eigenbrötlerei und mangelnder Informationsfluss tragen einen großen Teil dazu bei, Teamarbeit destruktiv zu gestalten. Führungskräfte tun gut daran, ihren Moderationsstil zu hinterfragen: Neigt sie zu Monologen? Unterbricht sie Diskussionen regelmäßig? Kann sie die Individualisten in die Gruppe integrieren? – Ein Team braucht klare Regeln, die für alle gleichermaßen gelten und allgemein akzeptiert werden.

5. Diversität, Diversität

Diversität fördert Innovation. Die Mitglieder bringen verschiedene Perspektiven in das Projekt ein und sorgen für Disruption. Diese konstruktive Wirkung entfaltet sich allerdings nur innerhalb eines gemeinsamen Rahmens.

Was es dazu braucht?

  • eine gemeinsame Vision
  • regelmäßiges und ausführliches Feedback
  • offene, ehrliche Kommunikation
  • Wissen, das Zusammenhalt wichtig ist
  • konstruktives Konfliktmanagement
  • gemeinsame Erfolge feiern
  • Grüppchenbildung vermeiden

Studien zur Wirksamkeit von Diversity-Management zeichnen zum Teil ein widersprüchliches Bild. Forscher der SRH Hochschule Berlin entwickelten als Antwort darauf den Diversity-Faultline-Ansatz (vgl. Harvard Business Manager, Dezember 2017).

Unterschiedlichkeit in Gruppen führt auch dazu, dass Teammitglieder mit ähnlichen Merkmalen eine Subgruppe bilden. Statt eines Teams steht die Führungskraft plötzlich mehreren Kleingruppen gegenüber. Hier sind effektive Gegenstrategien gefragt. In einem Teamentwicklungsseminar werfen die Teilnehmer einen Blick über den Tellerrand und gestalten neue gemeinsame Räume.

Fazit: Gelingende Teamarbeit ist kein Zufall. Professionelle Trainings und Teamentwicklung setzen innovative Impulse – von denen Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren!

Innovationen der Menschheit

Okt 19, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

 

Innerhalb der letzten zehn Jahre gab es einige bemerkenswerte unternehmerisches Innovationen. Die Technologielandschaft hat neue innovative Produkte erhalten, die den Lebensstil der Menschheit stetig verbessert haben.

1. Facebook

Mark Zuckerberg und seine Collegekollegen haben Facebook im Februar 2004 mit viel Kreativität ins Leben gerufen. Die berühmte Social-Network-Webseite war nicht die Erste auf dem Technologiemarkt, aber ihre Entwicklung und Kreativität war am einflussreichsten. Die Idee der virtuellen Interaktion hat die Art und Weise revolutioniert, wie Menschen Kontakte knüpfen und Unternehmen ihre Produktwerbung platzieren. Facebook ist stolz auf mehr als 600 Millionen Nutzer und bietet Benutzern die Möglichkeit, persönliche Profile zu erstellen, Freunde zu finden und zu interagieren. Die Benutzer schätzen auch die vielen Funktionen und die Benutzerfreundlichkeit.2. Youtube

Im Jahr 2005 wurde YouTube von Jaweb Karim, Steve Chen und Chad Hurley entwickelt, sie waren alle ehemalige PayPal-Mitarbeiter. Es dauerte dank eines hervorragenden Innovationsmanagement, etwa sechs Monate, um die Website zu entwickeln. Die weltweit bekannteste Video-Sharing-Seite wurde von Google für 1,65 Milliarden US-Dollar erworben. Die Website ermöglicht es, Videos online anzusehen, hochzuladen und zu teilen.

3. iPhone

Die Erfindung des iPhone im Jahr 2007 von Apple brachte eine neue Ebene von Smartphones, die sowohl privat als auch in Unternehmen verwendet wurden. Das iPhone hat ein elegantes Design sowohl äußerlich als auch innen. Das Edelstahlgehäuse, das glatte Glas und der klassische Touchscreen machten es einzigartig im Vergleich zu anderen Smartphones. Es konnte für das Surfen im Internet, das Googlemapping, das Erstellen von Bildern und Videos sowie andere Aktivitäten verwendet werden, die bei anderen Geräten langsamer waren. Das Innovationsmanagement erlaubte den Benutzern sowohl 3G- als auch Wi-Fi-Verbindungen zu nutzen.

4. Googles selbstfahrendes Auto

2008 startete Google ein selbstfahrendes Autoprojekt. Dies war das erste Fahrzeug der Welt, das 140.000 Meilen ohne Fahrer fuhr und es während der Reise keine Probleme gab. Der fahrerlose Toyota Prius von Google hat kein Bremspedal, Gaspedal oder Lenkrad. Das Auto hat die Fähigkeit, Passagiere von einem Ziel zum anderen zu befördern, ohne irgendeine Form von Benutzerinteraktion. Es verfügt über einen Startknopf, eine Not-Aus-Taste, einen kleinen Bildschirm, um die Geschwindigkeit und das aktuelle Wetter anzuzeigen. Es erinnert auch daran, dass der Passagier nach Erreichen des Ziels sein / ihr Gepäck nicht vergisst. Das fahrerlose Auto wurde von einem Elektromotor angetrieben.

5. Tesla Autos

Tesla Motors, ein Unternehmen, das 2003 gegründet wurde und in Kalifornien ansässig ist, stellte 2008 den Tesla Roadster vor, das weltweit erste Elektroauto, das im Handel erhältlich war. Obwohl verschiedene elektrische Autos seit den 1920er Jahren erschienen waren, hatten Teslas Auto keine bedeutenden Hindernisse oder Konkurrenten auf dem Markt. Allein zum September 2017 hat das Unternehmen 73000 Autos in diesem Jahr in dreißig Ländern verkauft. Die Autos sind in der Lage, eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 130 Meilen pro Stunde zu erreichen und in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Die Tesla Autos haben einen Wirkungsgrad von 88 %, verglichen mit 25 % bei benzinbetriebenen Fahrzeugen.

6. Android

Eine weitere bedeutende Innovation ist Android aus dem Jahr 2010. Dies ist ein Packet von Software, die von Google Inc. für Handheldgeräte entwickelt wurde und mit Mitgliedern der Open Handset Alliance zusammenarbeitet. Es enthält hauptsächlich Schlüsselanwendungen, Middleware und ein Betriebssystem. Derzeit verwenden die meisten Smartphones das Betriebssystem Android, wodurch es am beliebtesten ist. Der Android Play Market (Onlineshop für Apps von Google) hat bisher mehr als 2,8 Millionen Anwendungen, die Nutzer herunterladen können.

Abschließend sei gesagt, dass sich die Technologiewelt schnell und rasant entwickelt. Es gibt eine vielversprechende Zukunft und es wird die eine oder andere interessante Innovation dieses 21. Jahrhundert erwartet. Gerne helfe ich Ihnen dabei solche Innovationen zu entwicklen.

Leadership und Teamentwicklung: mit Achtsamkeit zur Führungskraft 4.0

Aug 29, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Steigender Termindruck und komplexe Unternehmensstrukturen steigern das Stresslevel von Mitarbeitern enorm. Diese Entwicklung setzt zunehmend auch Führungskräften zu. Nicht selten stellen sich Leistungsträger zwischen 45 und 55 Jahren die Frage, wann sie wohl der erste Herzinfarkt oder Burnout ereilt.

Moderne Unternehmensführung hat diesen Tendenzen etwas entgegenzusetzen. Gesundheitsmanagement und Potenzialentfaltung durch Persönlichkeitsentwicklung bilden zentrale Säulen einer wirksamen Strategie.

In diesem Zusammenhang zeigen achtsamkeitsbasierte Techniken, wie MBSR (mindfullness based stress reduction) oder Meditation neue Wege, die Resilienz der Mitarbeiter zu stärken und ihnen ein wirkungsvolles Instrument für Kreativität und Innovation an die Hand zu geben.

Digitaler Change: mehr als eine technische Herausforderung

Mitarbeiter sind keine Maschinen, die willkürlich vergeschoben oder ausgetauscht werden können. Ob ein Unternehmen in der modernen Arbeitswelt langfristig besteht, hängt mehr denn je von den Leistungsträgern ab:

  • Verdichtung von Arbeitsprozessen
  • befristete Beschäftigungsverhältnisse
  • zusätzliche Belastung durch technische Neuerungen
  • intensive internationale Beziehungen mit kulturellen Hürden
  • E-Mail und Intranet statt persönlicher Kommunikation
  • möglicher Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen

Die Übersicht stellt lediglich eine kleine Auswahl der vielfältigen Anforderungen dar, die global vernetzte Organisationen an ihre Mitarbeiter stellen. Zusätzliche Fähigkeiten, die über eine rein technische Schulung hinausreichen sind dafür dringend erforderlich:
Stress-Resistenz, Flexibilität und die Bereitschaft, neue Wege zu erkennen und zu beschreiten sind Basis-Kompetenzen für Erfolg in der neuen Arbeitswelt.

Achtsamkeit als Weg zu Innovation

Regelmäßige Achtsamkeitspraxis reduziert das Stresserleben und unterstützt Führungskräfte und Teammitglieder, souverän auf sich stetig wandelnde Anforderungen zu reagieren. Achtsame Präsenz hilft, auch in Ausnahmesituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und kreative Entscheidungen zu treffen.

Teamtrainings und Führungskräfte-Coachings bieten einen besonderen Raum; sie sind am besten geeignet, um Achtsamkeit als Teil einer innovativen Unternehmenskultur zu etablieren. Idealerweise moderiert und begleitet ein erfahrener Coach diesen Prozess.

Achtsamkeit ermöglicht außerdem eine neue Kultur im Umgang mit Konflikten. Die Teammitglieder erlernen zum Beispiel die Fähigkeit, Probleme mit anderen Mitarbeitern aus einem inneren Abstand heraus zu analysieren. Ein komplexeres Verständnis der Dynamik eines Konflikts wird nachvollziehbar und erweitert den Rahmen für Lösungsansätze.

Teamentwicklungsseminare stellen ein optimales Feld zum Kennenlernen und Erproben der achtsamen inneren Haltung dar. Die Arbeit mit dem Team erreicht in kurzer Zeit viele Mitarbeiter und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zudem erhält jeder Einzelne die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung – diese Chance wirkt zusätzlich sinnstiftend und motivierend.

Fazit: Innovationsdruck und Wandel als Normalfall kennzeichnen die Arbeitswelt 4.0. Achtsamkeitspraxis als effektives Element der Unternehmenskultur befähigt Organisationen zu den notwendigen Innovationen, um auf dem globalen Markt langfristig zu bestehen.

Innovationszyklen: Leadership der Zukunft – teamorientiert und kreativ

Jul 26, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Innovationszyklen gewinnen immer mehr an Dynamik. Die weltweite Vernetzung trägt dazu bei, dass kreative Köpfe schneller und einfacher Unterstützer für ihre Ideen finden – die Start-up-Szene blüht.

Große und mittlere Unternehmen sind intensiv gefordert, das innovative Potenzial ihrer Mitarbeiter zu fördern und es zu nutzen. Das Innovationsmanagement setzt als wirkungsvolles Management-Tool genau an diesem Punkt an.

Innovation und modernes Leadership

Das Wordwide-Web beschleunigt kreative Entwicklungsprozesse durch die Möglichkeit zu intensiver Kommunikation. Unternehmen können darauf reagieren, indem sie Leadership neu denken.

Querdenker galten bisher als Störfaktoren; modernes Leadership erkennt das Potenzial dieser Kreativen und lenkt es in die richtigen Bahnen. Führungskräfte sind mehr denn je dazu aufgefordert, ihrem Team den Rücken frei zu halten und ihnen mehr Freiräume zuzugestehen. Dazu bedarf es ausgereifter sozialer Kompetenzen.

Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung bieten einen sicheren und professionellen Rahmen, um den gelebten Führungsstil zu reflektieren. Der Manager erhält von einem erfahrenen Coach ein professionelles und zielgerichtetes Feedback. Je nach Bedarf werden neue Fähigkeiten trainiert und aktuelles Wissen vermittelt.

Teamentwicklung und Innovationsmanagement

Neben modernem Leadership benötigen zukunftsfähige Unternehmen innovative Teams. Global-Player arbeiten seit Jahren an ihrer Innovationsoffensive.

Ein wichtiger Baustein für gelingende Innovation liegt in der Fähigkeit, die Ideen der Mitarbeiter tatsächlich wahrzunehmen und in der Arbeitsroutine nicht untergehen zu lassen.

Teamentwicklungsseminare und Trainings bergen ein enormes Potenzial, sich diesen Themen anzunehmen. Es geht darum, wie Teamleiter und Mitarbeiter auf neue Vorschläge reagieren. Offenheit und Teamgeist müssen vorhanden sein.

Viele Unternehmen setzen bisher zu sehr auf Wettbewerb; diese Strategie fördert jedoch gleichzeitig interne Konkurrenz und schürt Konflikte. Neid ist ein schlechter Nährboden für Innovation. Moderne Teamentwicklung fördert Kooperation und Co-Kreativität.

Ausblick:

Die Entwicklung von offenen und kreativen Teams ist der erste Schritt in Richtung Zukunft. Diese neue Art der Zusammenarbeit muss mit der Unternehmenskultur fest verwachsen. Im nächsten Schritt beziehen co-kreative Prozesse zusätzlich Kunden ein. Nur so kann ein großes oder mittleres Unternehmen am globalen und digital vernetzten Markt bestehen. Viel Erfolg!

Teamentwicklung: effektives Werkzeug für Innovationsprozesse

Jul 12, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Teams sind die kleinste Einheit im Unternehmen. Ein gut funktionierendes Team birgt ein enormes Potenzial an Kreativität und Innovation. Vom Autokonzern bis zur Universität – Seminare zur Teamentwicklung gelten als wirksames und nachhaltiges Instrument, um in einer hoch technisierten und global vernetzen Welt zu bestehen.

Kommunikation: der Schlüssel zur Innovation

Kommunikation findet im hektischen Unternehmensalltag in der Regel sachbezogen statt: Termine werden abgestimmt und technische Fragestellungen diskutiert. Kreative Ideen blitzen dazwischen zwar auf, erfahren jedoch meist nicht die notwendige Beachtung. Andere Inhalte stehen im Vordergrund – und das zu Recht.

Im Hinblick auf Innovation und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ist es erforderlich, Räume außerhalb des Alltagsgeschäfts zu nutzen. Ein Teamentwicklungsseminar zum Beispiel gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, aus dem gewohnten Rahmen auszusteigen und sich als Team in dem Fokus zu stellen.
Ein externer Trainer begleitet die Mitarbeiter durch die gemeinsamen Themen. Er analysiert Stärken und Schwächen, setzt neue Impulse und fördert das kooperative Potenzial.

Erfolgreiche Innovation braucht besondere Räume

Die Neurowissenschaft forscht seit einigen Jahren ganz intensiv zum Thema “Kreativität”. Neue Ideen und Offenheit für Innovation reifen in einer respektvollen und konstruktiven Atmosphäre jenseits des Alltags-Business am besten.

Ein Team, das – in Abstimmung mit der Führungskraft – neue Strategien mit entwickelt und sie umsetzt, erfährt Erfolgserlebnisse. Das Wir-Gefühl wächst und stärkt die Gruppe. Diese Stärke bietet eine belastbare Basis, um auch schwierige Phasen im Rahmen von Innovations- und Changeprozessen erfolgreich zu bewältigen.

Entwicklungschancen für Leistungsträger

Die Leistungsträger eines Teams sind starke Charaktere, die ihr Potenzial ausschöpfen wollen. Sie brauchen die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung – das steigert ihre Motivation und bringt das Unternehmen vor.

Die Digitalisierung fordert neue Ansätze Leadership und Unternehmenskultur: Home-Office und lebenslanges Lernen gelingen nur auf einer soliden Vertrauensbasis. Teams spielen in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle. In ihnen entscheidet sich, ob die Innovation gelingt.

Fazit: Teamtrainings fördern nicht nur die Leistung des Teams. Sie helfen sowohl der Führungskraft als auch den einzelnen Mitgliedern, die Herausforderungen der modernen Zeit zu meistern. Ein wichtiger Schritt für modernes Leadership in einer digitalen Welt.

 

Ideen für Innovationen von den eigenen Mitarbeitern generieren

Jun 27, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Ideen der Mitarbeiter eine wichtige Quelle für Innovationen im Unternehmen sind. Bereits 1872 verfügte Alfred Krupp für seine Gussstahlfabrik:

„Anregungen und Vorschläge zu Verbesserungen, auf solche abzielende Neuerungen, Erweiterungen, Vorstellungen über und Bedenken gegen die Zweckmäßigkeit getroffener Anordnungen sind aus allen Kreisen der Mitarbeiter dankbar entgegen zu nehmen und durch Vermittelung des nächsten Vorgesetzten an die Procura zu befördern, damit diese ihre Prüfung veranlasse“.

Wenn heute, also knapp eineinhalb Jahrhunderte später, alle Unternehmen zumindest das umgesetzt hätten, was Alfred Krupp damals als Grundsatz der Unternehmensführung formulierte, wäre schon viel gewonnen. Um das kreative Potenzial der Mitarbeiter optimal zu nutzen, ist aber noch einiges mehr erforderlich, woran Alfred Krupp damals noch nicht dachte.

Drei schwierige Schritte im Innovationsprozess

Im Grunde sind die drei Schritte einer Innovation durch einen Mitarbeiter ganz einfach:

  1. Der Mitarbeiter muss eine Idee haben
  2. Er muss motiviert sein, diese Idee vorzutragen
  3. Die Idee muss von der Führung des Unternehmens geprüft und gegebenenfalls realisiert werden

So einfach! Und doch so kompliziert, wenn es konkret wird! Schauen wir uns die drei Schritte ein wenig genauer an.

Kreativität fördern

Gute Ideen sind selten spontane Geistesblitze. Viel häufiger sind sie das Ergebnis einer Umgebung, die Kreativität fördert. Einer der Schlüssel zum Erfolg liegt also in einer Teamentwicklung, die einen offenen Austausch von Ideen fördert. Wenn Mitarbeiter den Kurs des Unternehmens mitbestimmen sollen, ist darüber hinaus erforderlich, dass sie das Ziel der Reise kennen. Nahezu jedes Unternehmen veröffentlicht heute auf seiner Website ein „Leitbild“, eine „Unternehmensphilosophie“ oder ähnliches. Leider werden diese Dinge intern oft nur unzureichend kommuniziert. Alfred Krupps Ansatz – und in seiner Folge die „Betrieblichen Vorschlagwesen“ der Industrie des 20. Jahrhunderts – zielten darauf ab, dass Mitarbeiter aus ihrer täglichen Erfahrung Verbesserungsvorschläge für ihren eigenen Arbeitsplatz machten. Wenn Unternehmen mehr wollen, müssen Sie Mitarbeitern den Blick über den Tellerrand ermöglichen.

Mitarbeiter in den Innovationsprozess einbinden

Viel zu oft behalten Mitarbeiter innovative Ideen für sich. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Manchmal liegt es an der Führung, die Verbesserungsvorschläge als Kritik an den eigenen Entscheidungen interpretiert. Manchmal liegt es an einem Unternehmensklima, in dem Kolleginnen und Kollegen außergewöhnliche Leistungen eher argwöhnisch betrachten, weil Konkurrenzdenken den Arbeitsalltag dominiert. Ein Klima zu schaffen, in dem Veränderungen positiv wahrgenommen werden, ist vielleicht die schwierigste Aufgabe der Teamentwicklung und des Innovationsmanagements.

Innovationsmanagement ist Chefsache

Man kann es drehen und wenden wie man will: Letztlich beinhaltet jeder Verbesserungsvorschlag eines Mitarbeiters immer auch eine Kritik am Status quo. Erfahrungsgemäß reagieren darauf bisweilen die mittlere und untere Führungsebene weniger souverän als die Unternehmensspitze. Niemand kann heute sagen, wie viele direkte Vorgesetzte im Krupp Gussstahlwerk Verbesserungsvorschläge tatsächlich „dankbar entgegennahmen und an die Procura beförderten“. Vielleicht war „Klappe halten! Du sollst arbeiten und nicht denken!“ doch die häufigere Antwort? Heute gibt es technische Möglichkeiten wie beispielsweise ein Online-Ideenmanagement, um zu verhindern, dass innovative Ideen schon an der ersten Hierarchieebene scheitern.

Ich helfe Ihnen, Potenziale zu heben!

Eigentlich liegt es in der Natur des Menschen, Dinge ständig verbessern zu wollen. Auch Ihre Mitarbeiter bilden diesbezüglich keine Ausnahme. Wenn Ihr Unternehmen bislang nicht im erhofften Umfang von Verbesserungsvorschlägen Ihrer Mitarbeiter profitieren sollte, gibt es mit Sicherheit Gründe für deren diesbezügliche Zurückhaltung. Ich möchte Ihnen helfen, diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Der erste Schritt auf diesem Weg ist sehr einfach: Nutzen Sie am besten noch heute mein Kontaktformular!

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