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Leadership und Teamentwicklung: mit Achtsamkeit zur Führungskraft 4.0

Aug 29, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Steigender Termindruck und komplexe Unternehmensstrukturen steigern das Stresslevel von Mitarbeitern enorm. Diese Entwicklung setzt zunehmend auch Führungskräften zu. Nicht selten stellen sich Leistungsträger zwischen 45 und 55 Jahren die Frage, wann sie wohl der erste Herzinfarkt oder Burnout ereilt.

Moderne Unternehmensführung hat diesen Tendenzen etwas entgegenzusetzen. Gesundheitsmanagement und Potenzialentfaltung durch Persönlichkeitsentwicklung bilden zentrale Säulen einer wirksamen Strategie.

In diesem Zusammenhang zeigen achtsamkeitsbasierte Techniken, wie MBSR (mindfullness based stress reduction) oder Meditation neue Wege, die Resilienz der Mitarbeiter zu stärken und ihnen ein wirkungsvolles Instrument für Kreativität und Innovation an die Hand zu geben.

Digitaler Change: mehr als eine technische Herausforderung

Mitarbeiter sind keine Maschinen, die willkürlich vergeschoben oder ausgetauscht werden können. Ob ein Unternehmen in der modernen Arbeitswelt langfristig besteht, hängt mehr denn je von den Leistungsträgern ab:

  • Verdichtung von Arbeitsprozessen
  • befristete Beschäftigungsverhältnisse
  • zusätzliche Belastung durch technische Neuerungen
  • intensive internationale Beziehungen mit kulturellen Hürden
  • E-Mail und Intranet statt persönlicher Kommunikation
  • möglicher Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen

Die Übersicht stellt lediglich eine kleine Auswahl der vielfältigen Anforderungen dar, die global vernetzte Organisationen an ihre Mitarbeiter stellen. Zusätzliche Fähigkeiten, die über eine rein technische Schulung hinausreichen sind dafür dringend erforderlich:
Stress-Resistenz, Flexibilität und die Bereitschaft, neue Wege zu erkennen und zu beschreiten sind Basis-Kompetenzen für Erfolg in der neuen Arbeitswelt.

Achtsamkeit als Weg zu Innovation

Regelmäßige Achtsamkeitspraxis reduziert das Stresserleben und unterstützt Führungskräfte und Teammitglieder, souverän auf sich stetig wandelnde Anforderungen zu reagieren. Achtsame Präsenz hilft, auch in Ausnahmesituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und kreative Entscheidungen zu treffen.

Teamtrainings und Führungskräfte-Coachings bieten einen besonderen Raum; sie sind am besten geeignet, um Achtsamkeit als Teil einer innovativen Unternehmenskultur zu etablieren. Idealerweise moderiert und begleitet ein erfahrener Coach diesen Prozess.

Achtsamkeit ermöglicht außerdem eine neue Kultur im Umgang mit Konflikten. Die Teammitglieder erlernen zum Beispiel die Fähigkeit, Probleme mit anderen Mitarbeitern aus einem inneren Abstand heraus zu analysieren. Ein komplexeres Verständnis der Dynamik eines Konflikts wird nachvollziehbar und erweitert den Rahmen für Lösungsansätze.

Teamentwicklungsseminare stellen ein optimales Feld zum Kennenlernen und Erproben der achtsamen inneren Haltung dar. Die Arbeit mit dem Team erreicht in kurzer Zeit viele Mitarbeiter und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zudem erhält jeder Einzelne die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung – diese Chance wirkt zusätzlich sinnstiftend und motivierend.

Fazit: Innovationsdruck und Wandel als Normalfall kennzeichnen die Arbeitswelt 4.0. Achtsamkeitspraxis als effektives Element der Unternehmenskultur befähigt Organisationen zu den notwendigen Innovationen, um auf dem globalen Markt langfristig zu bestehen.

Innovationszyklen: Leadership der Zukunft – teamorientiert und kreativ

Jul 26, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Innovationszyklen gewinnen immer mehr an Dynamik. Die weltweite Vernetzung trägt dazu bei, dass kreative Köpfe schneller und einfacher Unterstützer für ihre Ideen finden – die Start-up-Szene blüht.

Große und mittlere Unternehmen sind intensiv gefordert, das innovative Potenzial ihrer Mitarbeiter zu fördern und es zu nutzen. Das Innovationsmanagement setzt als wirkungsvolles Management-Tool genau an diesem Punkt an.

Innovation und modernes Leadership

Das Wordwide-Web beschleunigt kreative Entwicklungsprozesse durch die Möglichkeit zu intensiver Kommunikation. Unternehmen können darauf reagieren, indem sie Leadership neu denken.

Querdenker galten bisher als Störfaktoren; modernes Leadership erkennt das Potenzial dieser Kreativen und lenkt es in die richtigen Bahnen. Führungskräfte sind mehr denn je dazu aufgefordert, ihrem Team den Rücken frei zu halten und ihnen mehr Freiräume zuzugestehen. Dazu bedarf es ausgereifter sozialer Kompetenzen.

Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung bieten einen sicheren und professionellen Rahmen, um den gelebten Führungsstil zu reflektieren. Der Manager erhält von einem erfahrenen Coach ein professionelles und zielgerichtetes Feedback. Je nach Bedarf werden neue Fähigkeiten trainiert und aktuelles Wissen vermittelt.

Teamentwicklung und Innovationsmanagement

Neben modernem Leadership benötigen zukunftsfähige Unternehmen innovative Teams. Global-Player arbeiten seit Jahren an ihrer Innovationsoffensive.

Ein wichtiger Baustein für gelingende Innovation liegt in der Fähigkeit, die Ideen der Mitarbeiter tatsächlich wahrzunehmen und in der Arbeitsroutine nicht untergehen zu lassen.

Teamentwicklungsseminare und Trainings bergen ein enormes Potenzial, sich diesen Themen anzunehmen. Es geht darum, wie Teamleiter und Mitarbeiter auf neue Vorschläge reagieren. Offenheit und Teamgeist müssen vorhanden sein.

Viele Unternehmen setzen bisher zu sehr auf Wettbewerb; diese Strategie fördert jedoch gleichzeitig interne Konkurrenz und schürt Konflikte. Neid ist ein schlechter Nährboden für Innovation. Moderne Teamentwicklung fördert Kooperation und Co-Kreativität.

Ausblick:

Die Entwicklung von offenen und kreativen Teams ist der erste Schritt in Richtung Zukunft. Diese neue Art der Zusammenarbeit muss mit der Unternehmenskultur fest verwachsen. Im nächsten Schritt beziehen co-kreative Prozesse zusätzlich Kunden ein. Nur so kann ein großes oder mittleres Unternehmen am globalen und digital vernetzten Markt bestehen. Viel Erfolg!

Teamentwicklung: effektives Werkzeug für Innovationsprozesse

Jul 12, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Teams sind die kleinste Einheit im Unternehmen. Ein gut funktionierendes Team birgt ein enormes Potenzial an Kreativität und Innovation. Vom Autokonzern bis zur Universität – Seminare zur Teamentwicklung gelten als wirksames und nachhaltiges Instrument, um in einer hoch technisierten und global vernetzen Welt zu bestehen.

Kommunikation: der Schlüssel zur Innovation

Kommunikation findet im hektischen Unternehmensalltag in der Regel sachbezogen statt: Termine werden abgestimmt und technische Fragestellungen diskutiert. Kreative Ideen blitzen dazwischen zwar auf, erfahren jedoch meist nicht die notwendige Beachtung. Andere Inhalte stehen im Vordergrund – und das zu Recht.

Im Hinblick auf Innovation und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ist es erforderlich, Räume außerhalb des Alltagsgeschäfts zu nutzen. Ein Teamentwicklungsseminar zum Beispiel gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, aus dem gewohnten Rahmen auszusteigen und sich als Team in dem Fokus zu stellen.
Ein externer Trainer begleitet die Mitarbeiter durch die gemeinsamen Themen. Er analysiert Stärken und Schwächen, setzt neue Impulse und fördert das kooperative Potenzial.

Erfolgreiche Innovation braucht besondere Räume

Die Neurowissenschaft forscht seit einigen Jahren ganz intensiv zum Thema “Kreativität”. Neue Ideen und Offenheit für Innovation reifen in einer respektvollen und konstruktiven Atmosphäre jenseits des Alltags-Business am besten.

Ein Team, das – in Abstimmung mit der Führungskraft – neue Strategien mit entwickelt und sie umsetzt, erfährt Erfolgserlebnisse. Das Wir-Gefühl wächst und stärkt die Gruppe. Diese Stärke bietet eine belastbare Basis, um auch schwierige Phasen im Rahmen von Innovations- und Changeprozessen erfolgreich zu bewältigen.

Entwicklungschancen für Leistungsträger

Die Leistungsträger eines Teams sind starke Charaktere, die ihr Potenzial ausschöpfen wollen. Sie brauchen die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung – das steigert ihre Motivation und bringt das Unternehmen vor.

Die Digitalisierung fordert neue Ansätze Leadership und Unternehmenskultur: Home-Office und lebenslanges Lernen gelingen nur auf einer soliden Vertrauensbasis. Teams spielen in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle. In ihnen entscheidet sich, ob die Innovation gelingt.

Fazit: Teamtrainings fördern nicht nur die Leistung des Teams. Sie helfen sowohl der Führungskraft als auch den einzelnen Mitgliedern, die Herausforderungen der modernen Zeit zu meistern. Ein wichtiger Schritt für modernes Leadership in einer digitalen Welt.

 

Ideen für Innovationen von den eigenen Mitarbeitern generieren

Jun 27, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Ideen der Mitarbeiter eine wichtige Quelle für Innovationen im Unternehmen sind. Bereits 1872 verfügte Alfred Krupp für seine Gussstahlfabrik:

„Anregungen und Vorschläge zu Verbesserungen, auf solche abzielende Neuerungen, Erweiterungen, Vorstellungen über und Bedenken gegen die Zweckmäßigkeit getroffener Anordnungen sind aus allen Kreisen der Mitarbeiter dankbar entgegen zu nehmen und durch Vermittelung des nächsten Vorgesetzten an die Procura zu befördern, damit diese ihre Prüfung veranlasse“.

Wenn heute, also knapp eineinhalb Jahrhunderte später, alle Unternehmen zumindest das umgesetzt hätten, was Alfred Krupp damals als Grundsatz der Unternehmensführung formulierte, wäre schon viel gewonnen. Um das kreative Potenzial der Mitarbeiter optimal zu nutzen, ist aber noch einiges mehr erforderlich, woran Alfred Krupp damals noch nicht dachte.

Drei schwierige Schritte im Innovationsprozess

Im Grunde sind die drei Schritte einer Innovation durch einen Mitarbeiter ganz einfach:

  1. Der Mitarbeiter muss eine Idee haben
  2. Er muss motiviert sein, diese Idee vorzutragen
  3. Die Idee muss von der Führung des Unternehmens geprüft und gegebenenfalls realisiert werden

So einfach! Und doch so kompliziert, wenn es konkret wird! Schauen wir uns die drei Schritte ein wenig genauer an.

Kreativität fördern

Gute Ideen sind selten spontane Geistesblitze. Viel häufiger sind sie das Ergebnis einer Umgebung, die Kreativität fördert. Einer der Schlüssel zum Erfolg liegt also in einer Teamentwicklung, die einen offenen Austausch von Ideen fördert. Wenn Mitarbeiter den Kurs des Unternehmens mitbestimmen sollen, ist darüber hinaus erforderlich, dass sie das Ziel der Reise kennen. Nahezu jedes Unternehmen veröffentlicht heute auf seiner Website ein „Leitbild“, eine „Unternehmensphilosophie“ oder ähnliches. Leider werden diese Dinge intern oft nur unzureichend kommuniziert. Alfred Krupps Ansatz – und in seiner Folge die „Betrieblichen Vorschlagwesen“ der Industrie des 20. Jahrhunderts – zielten darauf ab, dass Mitarbeiter aus ihrer täglichen Erfahrung Verbesserungsvorschläge für ihren eigenen Arbeitsplatz machten. Wenn Unternehmen mehr wollen, müssen Sie Mitarbeitern den Blick über den Tellerrand ermöglichen.

Mitarbeiter in den Innovationsprozess einbinden

Viel zu oft behalten Mitarbeiter innovative Ideen für sich. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Manchmal liegt es an der Führung, die Verbesserungsvorschläge als Kritik an den eigenen Entscheidungen interpretiert. Manchmal liegt es an einem Unternehmensklima, in dem Kolleginnen und Kollegen außergewöhnliche Leistungen eher argwöhnisch betrachten, weil Konkurrenzdenken den Arbeitsalltag dominiert. Ein Klima zu schaffen, in dem Veränderungen positiv wahrgenommen werden, ist vielleicht die schwierigste Aufgabe der Teamentwicklung und des Innovationsmanagements.

Innovationsmanagement ist Chefsache

Man kann es drehen und wenden wie man will: Letztlich beinhaltet jeder Verbesserungsvorschlag eines Mitarbeiters immer auch eine Kritik am Status quo. Erfahrungsgemäß reagieren darauf bisweilen die mittlere und untere Führungsebene weniger souverän als die Unternehmensspitze. Niemand kann heute sagen, wie viele direkte Vorgesetzte im Krupp Gussstahlwerk Verbesserungsvorschläge tatsächlich „dankbar entgegennahmen und an die Procura beförderten“. Vielleicht war „Klappe halten! Du sollst arbeiten und nicht denken!“ doch die häufigere Antwort? Heute gibt es technische Möglichkeiten wie beispielsweise ein Online-Ideenmanagement, um zu verhindern, dass innovative Ideen schon an der ersten Hierarchieebene scheitern.

Ich helfe Ihnen, Potenziale zu heben!

Eigentlich liegt es in der Natur des Menschen, Dinge ständig verbessern zu wollen. Auch Ihre Mitarbeiter bilden diesbezüglich keine Ausnahme. Wenn Ihr Unternehmen bislang nicht im erhofften Umfang von Verbesserungsvorschlägen Ihrer Mitarbeiter profitieren sollte, gibt es mit Sicherheit Gründe für deren diesbezügliche Zurückhaltung. Ich möchte Ihnen helfen, diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Der erste Schritt auf diesem Weg ist sehr einfach: Nutzen Sie am besten noch heute mein Kontaktformular!

7 Gründe warum Führungskräfte Ihre Teams entwickeln sollten 

Jun 20, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

In der modernen Arbeitswelt funktioniert kaum etwas ohne die Zusammenarbeit mit anderen. Die Teamarbeit hat den Einzelgänger weitestgehend aufs Abstellgleis geschoben. Dennoch lassen die meisten Unternehmen das versteckte Potenzial ihrer Teams ungenutzt. Im Folgenden deshalb 7 Gründe, warum Führungskräfte ihre Teams entwickeln sollten.

1. Steigerung der Leistungsfähigkeit

Zunächst hat eine Teamentwicklung unmittelbare betriebswirtschaftliche Vorteile. Indem Sie Ihre Teammitglieder gezielt fördern und entwickeln, verbessert sich die Leistungsfähigkeit des gesamten Teams. Die anfallenden Aufgaben können ertragreicher erledigt werden, was sich im Unternehmenserfolg und der Kundenzufriedenheit wiederspiegeln wird.

2. Mehr Spaß auf der Arbeit: Verbesserung der Motivation

Ein Teamentwicklungstraining verfolgt den Zweck, die Bedingungen für die Zusammenarbeit insgesamt zu verbessern. Dazu gehören verschiedene Aspekte, die sowohl interne als auch externe Faktoren betreffen. Im Wesentlichen geht es darum, die Motivation der einzelnen Mitarbeiter zu erhöhen. Denn die Motivation der Teammitglieder hat unmittelbaren Einfluss darauf, wie gearbeitet wird. Dabei hängen Teamentwicklung, Führung, Persönlichkeitsentwicklung und Motivation untrennbar zusammen. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Diese Zusammenhänge gilt es, in einem umfassenden Training zu verdeutlichen und zu nutzen.

3. Das Wir-Gefühl stärken: Employer Branding

In der modernen Betriebswirtschaft nimmt das Employer Branding eine wesentliche Rolle ein. Unternehmen sollten sich gezielt am Markt als attraktive Arbeitgeber positionieren. Auch hier kann ein Teambildungstraining hilfreich sein. Denn das Wir-Gefühl wird gestärkt, sodass eine positive Unternehmenskultur entsteht, die zur Schaffung einer Arbeitgebermarke genutzt werden kann.

4. Persönlichkeitsentwicklung: das Beste aus dem Einzelnen herausholen

Als Führungskraft obliegt es Ihnen, die anfallenden Herausforderungen in Arbeitspakete zu unterteilen und diese zu delegieren. Dabei kommt es maßgeblich darauf an, wer für welche Aufgaben geeignet ist. Hier setzt ein Team Management System Training an. Innerhalb nur eines Tages können Stärken und Potenziale eines Teams aufgezeigt werden. Hierdurch wird Ihnen als Führungskraft verdeutlicht, welche Aufgaben für welches Teammitglied besonders geeignet sind. Durch die optimierte Aufgabenverteilung können Sie das Beste aus dem Einzelnen herausholen und damit den Teamerfolg wesentlich steigern.

5. Leadership: Anforderungen an die Führungsperson

Ein Team ist ein dynamischer Organismus. Es wäre deshalb verfehlt, lediglich die einzelnen Teammitglieder isoliert zu beleuchten. Damit ein gutes Teamgefühl entsteht, muss auch die Führungskraft gewisse Voraussetzungen erfüllen. Diese müssen jedoch erst geschaffen werden. Hierzu braucht es ehrliches und konstruktives Feedback sowie qualitativ hochwertige Handlungsempfehlungen. Beide Aspekte vermittelt das Team Performance Check-up nach Drexler/Sibbet. Es ermöglicht eine webbasierte, individuelle und anonyme Bewertung des Teamstatus und des Verhaltens der Führungskraft. Damit wird die Basis für ein umfassendes Verständnis von Leadership und Führung geschaffen.

6. Teaminterne Prozesse: die Herausforderung Kommunikation meistern

Teams können nicht ohne Kommunikation funktionieren. Sie bildet die unverzichtbare Basis der Zusammenarbeit. Gleichzeitig stellt sie jedes Team vor eine große Herausforderung, die einiges an Konfliktpotenzial mit sich bringt. Derartige teaminternen Prozesse können ideal in einem mehrtätigen Teamentwicklungstraining herausgearbeitet werden, das zu nachhaltigen Steigerungen der Leistungsfähigkeit führt.

7. Konkrete Handlungsempfehlungen

Es hat sich gezeigt, dass eine Teamentwicklung zu spürbaren Verbesserungen in verschiedenen Bereichen führt. Durch die im Training erarbeiteten und abgeleiteten Handlungsempfehlungen können der Teamerfolg spürbar verbessert und die Kundenzufriedenheit erhöht werden.

Nutzen Sie ungenutztes Potenzial, indem Sie ein Training buchen!

Teamentwicklung: Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen!

Jun 8, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Teamentwicklung 

Noch vor einigen Jahren wurden Arbeiter und Angestellte auch gerne als Humankapital bezeichnet. Zum Glück hat sich diese Bezeichnung nicht lange gehalten. Alle Menschen, die in einem Unternehmen arbeiten, sind sehr viel mehr, als nur eine betriebswirtschaftliche Kennziffer. Heute geht es mehr und mehr darum, den Menschen in einem Unternehmen einen Sinn, einen Zweck und vor allem auch, eine Perspektive zu geben. Dabei geht es um Persönlichkeitsentwicklung, Teambildung, Teamentwicklung und Team Management mittels ausgereiftem Teamtraining, einem maßgeschneiderten Teamentwicklungsseminar oder auch Weiterbildungsmaßnahmen für Kommunikation.

Warum ist die Entwicklung des Teams so wichtig?

Teamentwicklung ist mittlerweile einer der wichtigsten Faktoren im Unternehmen, um den unternehmerischen Erfolg zu sichern. Gerne wird für das Wort TEAM im Spaß die Abkürzung: „Toll, ein anderer macht’s“ ausgerufen. Doch ist es wirklich toll, wenn jemand anderes die Arbeit macht? Eigentlich nicht … aber! Es gibt eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen die zeigen, dass man sich oft im Team auf die Leistung der anderen so sehr verlässt, dass man nicht mehr alles gibt. Beim Tauziehen addieren sich zum Beispiel nicht alle maximalen Kräfte. Somit liegt die Gesamtsumme der Kraft unter dem Niveau der einzeln gemessenen Kräfte — oder anders ausgedrückt: 1 + 1 ergeben nicht 2, sondern in vielen Fällen nur 1,54. Dieses Beispiel sollte deutlich machen, wie wichtig eine zielführende Teamentwicklung ist.

Doch es gibt noch eine weitere Dimension, die sich letztlich auch auf das gesamte Geschäftsmodell auswirkt, nämlich ein Treibhausklima für wahre Begeisterung und Herzlichkeit in einem Unternehmen. Ein solches Treibhausklima ist Persönlichkeitsentwicklung auf höchstem Niveau. Hierbei geht es auf der einen Seite um die Freisetzung und Entwicklung aller kreativen Potenziale, um zum Beispiel Herausforderungen aller Art zu lösen und mit neuen Ideen das Unternehmen in seiner Gesamtheit am Laufen zu halten. Auf der anderen Seite geht es aber auch um das Thema Kundenorientierung und Herzlichkeit. Viel zu oft beklagen wir das Fehlen von Empathie Kunden gegenüber. Doch genau diese Empathie entsteht in einem Unternehmen, das auf wertschätzende Kommunikation, Teambildung und Persönlichkeitsentwicklung setzt. Das Besondere dabei ist die Wirkungsrichtung, denn die Wirkung entsteht zwar im Unternehmen, sofern ein entsprechendes Treibhausklima für Begeisterung und wahre Herzlichkeit vorhanden ist, und entfaltet seine volle Wirkung am Ende direkt beim Kunden. Zuerst unmerklich, doch nach und nach erfahren die Kunden mit jedem weiteren Kontakt, was dieses Treibhausklima für Herzlichkeit und Begeisterung bietet.

Das sind nur zwei Beispiele, warum Teambildung in jedem Unternehmen ein Top-Thema sein sollte, denn die Teams sind es, die am Ende die Lösungen liefern sowie Abläufe und Prozesse am Laufen halten, um das Verkaufsversprechen dem Kunden gegenüber zu erfüllen. Sicherlich gibt es noch einige weitere Beispiele für weitere Bereiche und Abteilungen im Unternehmen, doch das Grundprinzip ist an allen Schnittstellen mehr oder weniger gleich.

Wie kann man sein Team entwickeln?

Wenden wir uns nun den einzelnen Voraussetzungen und Möglichkeiten zu, um Teams im Unternehmen gezielt zu entwickeln. Dabei gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Zuerst geht es um eine klare Zielsetzung. Ohne vorherige Festlegung eines möglichst konkreten Ziels ist jedes Teamtraining und jedes Teamentwicklungsseminar von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Kurz gesagt: Kein Ziel = keine Entwicklung! Das bedeutet aber auch, dass das Unternehmen sich im Kern über die zentralen Werte, Regeln, Glaubenssätze und Prinzipen im klaren sein muss. Jede einzelne Maßnahme, die sich um die Entwicklung von einzelnen Persönlichkeiten und gesamten Teams dreht, orientiert sich am Ende — bewusst oder unbewusst — an den zentralen Regeln, Werten, Glaubenssätzen und Prinzipien des Unternehmens. Mit anderen Worten: Ist der Kern des Unternehmens nicht ausreichend definiert und allen Menschen im Unternehmen bekannt, dann gibt es somit auch kein Fundament für das gewünschte Treibhausklima. Ist der Unternehmenskern definiert und bekannt, dann gibt es einen weiteren wichtigen Punkt. Jede Weiterbildungsmaßnahme und jede Veränderung wirft Fragen auf, hinterlässt in manchen Fällen eine Spur von Unsicherheit oder im schlimmsten Fall grenzen sich einzelne Bereiche im Unternehmen voneinander ab. Von daher gilt es auch gleich von Anfang an zu verdeutlichen,

1. WARUM ein entsprechendes Teamtraining oder Teamentwicklungsseminar wichtig ist und umgesetzt werden soll,
2. WIESO es jetzt angesetzt wird und
3. WORIN Sinn, Ziel und Zweck der Gesamtmaßnahme bestehen.

Hier ist in jedem Fall auf eine möglichst offene und ehrliche Kommunikation zu achten, damit ein Seminar- oder Workshop zur Entwicklung von Teams auch mit der richtigen Botschaft verknüpft wird und eine Chance hat, ihr Ziel zu erreichen.

Fazit

Vom Prinzip her hat jedes Unternehmen das Ziel, Kundenbedürfnisse und –wünsche, mit Gewinnerzielungsabsicht, zu erkennen und zu erfüllen. Hierzu ist der Fokus auf den Kunden wichtig und richtig. Doch damit das möglich ist kommt es auch darauf an, im Unternehmen ein Treibhausklima für Kreativität und Herzlichkeit einzurichten. Ist das gelungen, dann hat man die Chance, um mit den entsprechenden Maßnahmen zur Entwicklung von Teams und einzelnen Persönlichkeiten im Unternehmen, jedem einzelnen Menschen einen nachhaltigen Sinn und Zweck für seine Tätigkeit zu geben. Mehr noch, Team Management verbessert an vielen Stellen im Unternehmen die Chance, dass alle mit maximaler Kraft am Seil auch tatsächlich in die richtige Richtung ziehen.

Eine Anmerkung zum Schluss: Jede einzelne Entwicklungsmaßnahme ist immer nur ein Zwischenschritt. Die Entwicklung von Teams, und Menschen im Unternehmen, ist immer ein kontinuierlicher Entwicklungs-, Veränderungs- und Verbesserungsprozess, der regelmäßig durchgeführt werden sollte. Machen Sie deshalb gleich jetzt solche Maßnahmen zum Kern des Unternehmens, genauso wie die Entwicklung von neuen Produkten, Angeboten, Lösungen und Leistungen. Entwickeln Sie Ihr Team direkt weiter!

Strategisches Innovationsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Jun 7, 2017   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Entwicklung eines Modells für die frühe Innovationsphase von kleinen und mittleren Unternehmen und Evaluierung an einem Unternehmen des Sanitätsfacheinzelhandels.

Abstract

Entwicklungen, Umbrüche oder Innovationen in Märkten oder Technologien können auf Unternehmen massive Auswirkungen haben. Die Ursachen dafür liegen immer häufiger nicht in den Kernmärkten der betroffenen Unternehmen. Deshalb ist es notwendig geworden sich mit Hilfe einer strategischen Vorausschau (Corporate Foresight) auf Chancen und Risiken solcher Entwicklungen vorzubereiten. Viele große Unternehmen haben entsprechende Abteilungen und Prozesse bereits implementiert. Aber auch mittelständische Unternehmen sollten sich mit einer solchen strategischen Komponente beschäftigen, da sich die anfänglich hohe Veränderungsbereitschaft junger Unternehmen im Laufe der Jahre häufig reduziert. Mit dem Modell für ein strategisches Innovationsmanagement wird ein Ansatz für die frühe Phase des Innovationsprozesses vorgestellt. Dieser ermöglicht es mittelständischen Unternehmen in einer „outsight-in Perspektive“ strukturiert Ideen für neue Geschäftsfelder zu ermitteln und schnell zur Umsetzung zu bringen. Anhand einer Evaluierung in einem deutschen Unternehmen des Sanitätsfacheinzelhandels konnte gezeigt werden, dass mit überschaubarem Aufwand, in sehr kurzer Zeit, neue Geschäftsideen erarbeitet werden konnten, die zur Strategie des Unternehmens passten und vorhandene Kompetenzen nutzen.

Modell für ein strategisches Innovationsmanagement „outsight –in“ für mittelständische Unternehmen

Im Mittelpunkt des Modells steht der Ideenentstehungsprozess, der von der Ideengenerierung über die Ideenkonkretisierung bis zur Ideenbewertung und -auswahl abläuft. Ausgangspunkt ist die Zielsetzung, die vor der ersten Ideengenerierung festgelegt werden muss. Diese Zielsetzung steht in engem Zusammenhang mit dem ersten Einflussfaktor „Unternehmensziele und Unternehmensstrategie“, um sinnvolle Ergebnisse sicherzustellen. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist das Vorhandensein eines entsprechenden Grundverständnisses für Innovation, welches möglichst breit in der Belegschaft des mittelständischen Unternehmens vorhanden sein sollte.

Abb. 1: Modell für ein strategisches Innovationssystem „outsight in“ für mittelständische Unternehmen (in Anlehnung an Hube, 2005, S. 107)

Da für die Umsetzung von Innovationsideen in mittelständischen Unternehmen meist viele der operativen Abteilungen involviert werden müssen, ist die rechtzeitige und richtige Sensibilisierung für das häufig neue Thema Innovation von entscheidender Bedeutung.

Das gilt auch für die Einbeziehung der richtigen Personen, die nicht unbedingt direkt aus dem Unternehmen sein müssen aber einen großen Einfluss ausüben. Das können Personen aus dem Umfeld des Familienunternehmens sein oder langjährige Berater und Dienstleister. Weiterhin ist der Einsatz zielgerichteter und auf mittelständische Unternehmen geeignete Methoden ein wichtiges Erfolgskriterium.

Die Methoden sollten schnell und einfach einsetzbar sein und Ergebnisse liefern, die zügig zu Entscheidungen und Maßnahmen führen. Schließlich sollten auch ausgewählte Kunden in den Ideenproprozess einbezogen werden. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass bei diesen Kunden ein ausreichendes Vertrauensverhältnis besteht.

Ausgangspunkt der inhaltlichen Arbeit für diesen „outsight-in“ Ansatz sind die verschiedenen Trendkategorien zur Analyse der Entwicklungen im Umfeld. Diese sind unterteilt in die Kategorien „Technologie“, „Politik“, „Wirtschaft“, „Soziodemografie“ und „Ökologie“. Damit wird ein systematischer Startpunkt für diese frühe Phase des Innovationsprozesses gelegt und stellt damit sicher, diesen besonders bedeutenden Abschnitt strukturiert zu durchlaufen.

Vorgehensweise zur Umsetzung

Zur Umsetzung des Modells schlagen wir folgende Vorgehensweise und jeweilige Instrumente vor:

Abb. 2: Vorgehensweise und Instrumente zur Umsetzung

Exemplarische Umsetzung in einem mittelständischen Unternehmen des Sanitätsfacheinzelhandels in Deutschland

Eine Branche, die unter anderem aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und der Abhängigkeit von der Gesetzgebung (z.B. §128 SGB V, Festbeitragsregelung etc.) permanenten Veränderungen unterworfen ist und darum Innovationen benötigt, ist der Sanitätsfacheinzelhandel in Deutschland (BVR, 2012). Aus diesem Grund eignet sie sich sehr gut für eine exemplarische Anwendung des Modells und eine kritische Prüfung auf Anwendbarkeit und Wirksamkeit. Die Anwendung erfolgte im Zeitraum Mai-September 2012 in einer Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und dem Unternehmen. Die Moderation des Prozesses wurde dabei von der Hochschule übernommen, könnte aber auch von einem entsprechenden Verantwortlichen aus dem Unternehmen geführt werden.

Im ersten Schritt wurden Informationen über die Grundlagen des Sanitätshauses: Unternehmensziele, Unternehmensstrategien und Unternehmensqualifikation zum Thema Innovation erhoben und dokumentiert. Hierfür eignete sich der Einsatz eines teilstrukturierten Interviews mit der Geschäftsführung. Daraufhin galt es alle im Unternehmen am Prozess Beteiligten Personen auf ein einheitliches Wissensniveau zum Thema Innovation zu bringen. Dies konnte durch eine gemeinsame Schulungseinheit und anschließenden Einzelgesprächen mit den Teilnehmern zur Vertiefung der Thematik realisiert werden. Ziel sollte es sein, jedem Mitarbeiter zu diesem Zeitpunkt zu verdeutlichen, „welche Rolle er für die Innovation und den Erfolg des Unternehmens spielen kann“(Spilker, 2010, S. 40). Bei der Auswahl der beteiligten Mitarbeiter wurde eine heterogene Gruppenzusammensetzung hinsichtlich Alter, Geschlecht, Ausbildung, Fähigkeiten und Kompetenzen gewählt, um den weiteren Prozessverlauf positiv zu unterstützen (Balmer/Inversini/Planta/Semmer, 2000; S. 142).

Nachdem die Grundlagen erfolgreich gelegt wurden, galt es die involvierten Mitarbeiter über das Thema Trends aufzuklären und somit deren Blick auf Einflussfaktoren außerhalb der eigenen Organisation zu lenken und sich hierdurch von alltäglichen Betriebsabläufen zu lösen. Zu diesem Zeitpunkt empfahl es sich ebenfalls Informationen über die unterschiedlichen Trendkategorien zu präsentieren, welche zuvor recherchiert und entsprechend aufbereitet wurden, um ein einheitliches Gesamtbild zu schaffen. Im Rahmen der Recherchearbeit konnten Kontakte und Vereinbarungen u.a. mit Technologieexperten geknüpft werden, die neben einzelnen Kunden als weitere, externe Prozessteilnehmer in die frühe Phase des Innovationsprozesses integriert wurden. Hierdurch gelang es weitere Perspektiven zu erschließen und die Diversität zu erhöhen. Sämtliche externe Personen galt es im nächsten Schritt durch Schulungseinheiten auf ein einheitliches Wissensniveau mit den Mitarbeitern zu bringen, damit alle Prozessteilnehmer (intern und extern) über einheitliche Kenntnisse verfügten, bevor mit der Ideengenerierung begonnen werden konnte und sich alle Teilnehmer das Erste Mal gemeinsam versammelten.

Die Schritte der Ideengenerierung und -konkretisierung wurden durch einen gemeinsamen Workshop mit allen beteiligten Personen umgesetzt. Auch konnte im Rahmen dieser Veranstaltung bereits eine erste, grobe Ideenbewertungen anhand der Kriterien: Machbarkeit, Marktfähigkeit und Wirtschaftlichkeit vorgenommen werden. Als Methoden für die Ideengenerierung eigneten sich die Trendportfoliotechnik und das 4 Stufenmodell (Hube, 2012, S. 44-48). Durch den Einsatz dieser Methoden konnten alle Teilnehmer über das im Vorfeld gelegte Wissensniveau im Workshop andocken und in mehreren Kleingruppen neue Geschäftsidee entwickeln. Im Anschluss wurden diese anhand des Business Model Canvas (Osterwalder, 2011, S. 18-48) konkretisiert und daraufhin im Plenum gegenseitig vorgestellt und diskutiert, ohne allerdings eine abschließende Bewertung vorzunehmen.

Diese erfolgte nach einer Pause von ca. einer Werkwoche, um ausreichend Zeit zur kritischen Reflektion zu geben. In der anschließenden Workshop-Nachbesprechung ging es dann darum, die konzipierten Geschäftsideen zu bewerten und eine oder mehrere von diesen für die Umsetzung auszuwählen. Für die Bewertung eignet sich neben der Berücksichtigung der Kriterien „Machbarkeit“, „Marktfähigkeit“ und „Wirtschaftlichkeit“ die Vereinbarkeit mit den Unternehmenszielen und -strategien, welche zu Beginn des Prozesses mittels des teilstrukturierten Interviews erhoben wurden. Direkt im Anschluss der Besprechung wurde die Umsetzung gestartet indem Verantwortlichkeiten, Termine und erste Zwischenergebnisse definiert wurden.

Abb. 3: Impressionen aus dem Workshop

Die Evaluierung hat gezeigt, dass das entwickelte, theoretische Modell mit der abgeleiteten Vorgehensweise im praktischen Einsatz funktioniert. Durch das methodische Vorgehen wurden zahlreiche, qualitativ hochwertige Ideen generiert, die bislang überhaupt nicht in Betracht gezogen wurden. Die Ideen standen völlig außerhalb der bisherigen Überlegungen und so konnten durch die zügige Konkretisierung ausgewählter Geschäftsideen aussichtsreiche Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Für weitere Umsetzungen könnte ein erweiterter Methodenpool geprüft werden, insbesondere bei der branchenspezifischen Vorselektion relevanter Trends.

Autoren

  • Prof. Dr. – Ing Gerhard Hube; Professor für strategisches Innovationsmanagement,
    Leiter des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand“, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
  • Fabian Engelhardt M.A.; Organisationsentwickler für mittelständische Unternehmen in den Bereichen Innovationsmanagement, Change Management und Teamentwicklung.

Literatur

  • Balmer, Ralph; Inversini, Simone; Planta, Annina; Semmer, Norbert: Innovation im Unternehmen: Leitfaden zur Selbstbewertung für KMU; vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich 2000; Seite 142
  • Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): VR Branchen spezial: Sanitätsfachhandel; Deutscher Genossenschafts-Verlag eG 2012; Text und Redaktion: ifo Institut München
  • Däinghaus, Ralf: Der Frontmann, in Förster, Nikolaus (Hrsg.): Die kreativen Zerstörer der deutschen Wirtschaft, FinanzBuch Verlag GmbH, 2009, S. 21-32
  • Geschka, Horst: Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen, Gemeinschaftstagung der Gesellschaft für Kreativität und der IHK-Innovationsberatung Hessen, Frankfurt, 08. September 2007, Dokumentation unter: http://www.kreativ-sein.org/bl/innovationsmanagement.html , letzter Zugriff am 28.01.2013
  • Hube, Gerhard: Einsatz von Zukunftstechnologien, Vorlesungsskript, Hochschule Würzburg-Schweinfurt, 2012
  • Hube, Gerhard: Beitrag zur Beschreibung und Analyse von Wissensarbeit, Jost-Jetter Verlag, 2005
  • Meyer, Jens-Uwe: radikale innovation, das handbuch für marktrevolutionäre, Business Village Verlag GmbH, Göttingen, 2012
  • Osterwalder, Alexander; Pigneur, Yves: Business Model Generation, Campus Verlag, 2011
  • Raufer, Heinz: Er kriegt sie alle ins Bett, in Förster, Nikolaus (Hrsg.): Die kreativen Zerstörer der deutschen Wirtschaft, FinanzBuch Verlag GmbH, 2009, S. 143-146
  • Spilker, Martin: Innovationserfolg durch Unternehmenskultur, in: Gundlach, Carsten; Glanz, Axel; Gutsche, Jens (Hrsg.): Die frühe Innovationsphase; Symposion Publishing GmbH 2010; S. 40

Erfolgreiche Teamarbeit ist kein Zufall

Aug 17, 2016   //   by admin   //   Blog  //  No Comments

Viele Menschen assoziieren bei dem Begriff „Team“ sofort: „Toll, ein anderer macht’s!“ Jedoch ergeben sich aus einer gezielten Teamentwicklung viele Vorteile für alle Beteiligten. So wird u.a. der Informationsfluss verbessert, vorhandenes Wissen wird besser genutzt, Arbeitsmoral und Arbeitszufriedenheit nehmen deutlich zu und die Mitarbeiter identifizieren sich stärker mit der Organisation für die sie arbeiten.

Die Teamentwicklung ist ein Veränderungsprozess, welcher den Aufbau, die Pflege und die Förderung eines Teams beinhaltet. Dabei handelt es sich um einen bewusst gesteuerten Prozess von Personen, die miteinander arbeiten wollen bzw. bereits arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Phasen der Teamentwicklung nach Bruce W. Tuckmann

Forming (Testphase)

Die erste Phase der Teamentwicklung ist durch eine hohe Unsicherheit geprägt. Diese liegt daran, dass sich die Teammitglieder untereinander noch nicht kennen und nicht wissen, wie andere Personen auf das jeweils eigene Verhalten reagieren werden. Deshalb erfolgt in dieser Phase zunächst ein Abtasten und Kennenlernen zwischen den einzelnen Mitgliedern, wobei jeden Individuum versucht seinen Platz bzw. seine Rolle im Team zu finden.

Storming (Nahkampfphase)

Nachdem sich die Gruppe gebildet hat, nimmt sie in der Nahkampfphase die Arbeit auf. Hierbei entstehen verschiedenste Konflikte und Rivalitäten innerhalb des Teams. Ursache dafür ist, dass jedes Individuum versucht so viel Einfluss und Macht zu gewinnen, wie es nur geht. So kann es bspw. sein, dass einzelne Mitglieder mit den bisher übernommenen Rollen unzufrieden sind und lieber andere einnehmen würden. Darüber hinaus treffen in dieser Phase die unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten, z.B. welche Arbeitsmethoden verwendet werden sollen, aufeinander. Dennoch ist dieser Abschnitt der Teamentwicklung besonders wichtig, da sich hier entscheidet, ob die Gruppe aufgibt und auseinander bricht oder ob sie alle Differenzen und Diskussionen angehen möchte, wodurch der Grundstein für ein erfolgreiches miteinander gelegt wird.

Norming (Orientierungsphase)

In der auch als Orientierungs- oder Diagnosephase bezeichneten dritten Phase der Teamentwicklung entstehen durch einen gemeinsamen Dialog die Ziele und Aufgaben sowie Regeln, Rollen und Entscheidungsformen des Teams. Zudem werden letzte Machtkämpfe beendet und das Wir-Gefühl entsteht.

Performing (Verschmelzungsphase)

Die Verschmelzungsphase ist dadurch gekennzeichnet, dass das Team zu einer effizienten Zusammenarbeit fähig ist und die vorhandene Energie dazu eingesetzt wird, dass gemeinsame Ziel bzw. die Aufgabenerfüllung erreicht wird.

Eine allgemeine Aussage darüber, wie lange es dauert bis sich ein Team entwickelt hat bzw. wie lange die einzelnen Phasen dauern, kann nicht getätigt werden. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass dieser Prozess durchaus mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Ebenfalls ist anzumerken, dass die einzelnen Abschnitte nicht linear aufeinander folgen müssen.

Abgesehen von den hier erläuterten vier Abschnitten, gibt es bei manchen Experten noch eine fünfte Phase, die Trennungsphase. Diese setzte dann ein, wenn die Gruppe nicht mehr effektiv zusammenarbeiten kann, wie die Kreativität stark nachgelassen hat.

Maßnahmen zur Weiterentwicklung Ihres Teams

  • Regelmäßige Besprechungen, z.B. Wochenbesprechung, über die zu erledigenden Aufgaben, Probleme, Kommunikation und Weiterentwicklung der Organisation
  • Analyse der Arbeitspräferenzen der Mitarbeiter, z.B. durch Einsatz des Team Management Systems (TMS)
  • Verständnis für unterschiedliche Werte, Normen und Verhaltensweißen der Individuen im Team entwickeln
  • Durchführung eines Teamtrainings mit allen Teammitgliedern

Fazit

Ein erfolgreiches Team entsteht nicht über Nacht. Es gilt das Thema bewusst zu behandeln und dementsprechend genügend Zeit für den Entwicklungsprozess einzuräumen.

Quellen

Kriz, Willy; Nöbauer, Brigitta (2002): Teamkompetenz: Konzepte, Trainingsmethoden, Praxis. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag. 4. Auflage

Tscheuschner, Marc; Wagner, Hartmut (2011): TMS – Team Management System. GABAL Verlag GmbH, Offenbach; 2. Auflage